Verkehr

Das sind unsere Ziele für die kommenden 6 Jahre

Die Region Passau erarbeitet ein ganzheitliches Verkehrskonzept

Der innerstädtische Verkehr wird wieder flüssiger

Die Feinstaub- und Lärmbelastung in Passau wird vermindert

 

Das werden wir tun:

Den Verkehr stadtweit planen
Isolierte Einzelmaßnahmen haben in der Vergangenheit den früher erarbeiteten Verkehrsentwicklungsplan ausgehebelt. An allen Ecken von Passau staut es. Die Verkehrsprobleme dürfen nicht länger ignoriert werden.

Wir werden eine Verkehrsplanung erstellen, die stadtweit durchdacht ist. Weitere populistische Einzelmaßnahmen wie z.B. die Aufhebung des Linksabbiegeverbotes an der Fritz-Schäffer-Promenade lehnen wir ab. Vielmehr sind auch Maßnahmen, wie die Einbahnregelung in der Grünaustraße zu überprüfen.

Lange diskutierte und teilweise schon geplante Maßnahmen, wie der Ausbau der Haitzinger Straße mit einer Radweganbindung ans Zentrum oder die Neugestaltung der Neuburger Straße werden wir endlich angehen.
Eine zweite Brücke für die Innstadt
Die Innstadt braucht eine zweite Anbindung über die Flüsse hinweg. Sie erlaubt die Sperrung des Innstadtzentrums für den Schwerlastverkehr und reduziert die Staugefahr. Vor Jahren wurde beschlossen, die bauliche Entwicklung in der Innstadt zu begrenzen, um die Marienbrücke nicht mit zusätzlichem Verkehr zu belasten. Stattdessen bauen viele Passauer jetzt in den österreichischen Nachbargemeinden – und nutzen trotzdem die Marienbrücke.

Eine weitere, gewünschte, bauliche Entwicklung, z.B. auf dem Gelände der Innstadtbrauerei erfordert eine Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur. Nicht zuletzt muss auch im Katastrophenfall oder bei Reparaturarbeiten an der Marienbrücke eine leistungsfähige Verbindung der Innstadt an die anderen Stadtteile sichergestellt sein.
Lärm und Schadstoffemissionen mindern
Dem ÖPNV kommt eine zentrale Rolle zu, um Verkehr zu vermindern. Der Busverkehr wird verstärkt und attraktiver gemacht, z. B. durch eine direkte Verbindung zwischen dem Stadtteil Heining und dem Gewerbepark Kohlbruck.

Die Umstellung der Busse und des städtischen Fuhrparks auf Gas, Biogas und Elektrobetrieb wird beschleunigt.

Unvermeidbarer Verkehr wird verlegt oder verlagert. Die Nutzung des E-Bikes wird gefördert, um trotz unserer schwierigen topografischen Situation den Umstieg auf das Fahrrad zu erleichtern. Die Umleitung des Schwerlastverkehrs über eine weitere Brücke vermindert die Feinstaubbelastung der Innstadt.

Mit dem weiteren Bau von Kreisverkehren (z.B.: Neuburger Straße/Messestraße und Pionierstraße/Simmerlingweg) soll der Verkehr flüssiger und Standzeiten vermieden werden.
Wo immer möglich und wirtschaftlich vertretbar, werden wir Lärmschutzmaßnahmen durchführen (z.B.: Lückenschluss der Lärmschutzwand zwischen Neuburger Straße und Wohnpark Kohlbruck, Fortführung des Lärmschutzes an der A3).
Wir wollen gemeinsam mit unseren Nachbarn Lösungen finden
Passau ist als regionales Oberzentrum und Verkehrsknotenpunkt geprägt von Ziel-, Durchgangs- und Berufsverkehr. Gemeinsam mit unseren Nachbarn, den Landkreisen Passau und dem Bezirk Schärding werden wir Lösungen für einen flüssigen Verkehr in der Region erarbeiten, der Passau wo immer möglich vom Durchgangsverkehr entlastet. Dabei ist zu berücksichtigen, dass mit der schrittweisen Fertigstellung der Autobahn A 94 eine Änderung der Verkehrsströme stattfinden wird.